3/16/2017

WER SIND DIE POTENTIELL GEFÄHRLICHEN?


Vor einigen Tagen konnte die Polizei auf Teneriffa eine kriminelle Organisation dingfest machen, die sich der Veranstaltung von Hundekämpfen verschrieben hatte. Bei der Mehrzahl der Hunde handelte es sich um gestohlene Tiere, die mit kleineren Artgenossen trainiert und gefüttert wurden. Womöglich hatte ein in die Sache verwickelter Tierarzt ihnen Substanzen zur Steigerung ihrer Bissigkeit und Kraft verabreicht. Einige von ihnen wurden aufgrund ihres Aggressionslevels eingeschläfert.
Desweiteren starb in Alicante ein Mann, nachdem er von 5 Hunden attackiert worden war. Die Polizei hatte von früheren Aggressionen dieser Tiere Kenntnis, es lagen aber keine Beweise dafür vor. Sie wurden getötet.
Wir finden, dass es eigentlich gewisse Menschen sind, die als POTENTIELL GEFÄHRLICH eingestuft werden sollten. Bei den Hunden auf den Fotos handelt es sich um TORMENTA, PIN, PON, BERNABETH und OLMILLO, die bei Scooby mit vielen Hunden anderer Rassen in perfekter Harmonie leben. Der einzige Unterschied zu den anderen besteht darin, dass sie, außer dass sie ihrem Schicksal überlassen wurden, unter dem Stigma zu leiden haben, als gefährlich angesehen zu werden. Dabei geht die wirkliche Gefahr von den Menschen aus, die sie entsprechend ausbilden und misshandeln, um sie zu Mördern zu machen. Sie sind Opfer von Verbrechern, von POTENTIELL VERANTWORTUNGSLOSEN Menschen.
Zieht doch einmal in Betracht, einen unserer POTENTIELL LIEBENSWERTEN HUNDE zu adoptieren. http://bit.ly/2dOWnxU








3/12/2017

Eine Person kann die Geschichte verändern



Oft sage ich meinen Schülern, dass es in unseren eigenen Händen liegt, die Welt zu verändern und dass jede Veränderung mit einem einzelnen Schritt beginnt. Vor vielen Jahren wurde ein solcher Schritt gemacht, als wir Fotos von erhängten Galgos machten. Das änderte das Leben aller Galgos in diesem Land und, wie ich zu behaupten wage, auch in anderen Ländern.
Ein weiterer Schritt wurde getan, als wir den Fall der in den Brunnen geworfenen Galgos zur Anzeige brachten; das führte zu der ersten Verurteilung in Bezug auf das Thema „Galgos“ in Spanien.
Und jetzt ist es wieder geschehen. Dieses Mal war es unsere Freundin Lucrecia, die in einer gemeinsamen Aktion von El Hocico und Scooby eine Klage gegen die Ausschreibung des Vertrags zum Einsammeln von Tieren einreichte, da darin lediglich wirtschaftliche Kriterien für dessen Vergabe zugrunde gelegt waren. Sie beantragte, dass die Kriterien in erster Linie das Wohlergehen der Tiere zum Ziel haben sollten. Der Prozess wurde gewonnen und das Urteil wird Auswirkungen auf ganz Spanien haben. Das heißt, dass ab jetzt in den Ausschreibungen zur Vergabe von Verträgen zum Einsammeln von Tieren in ganz Spanien zwingend Kriterien zum Wohl der Tiere an erster Stelle stehen müssen, statt wirtschaftliche Belange in den Vordergrund zu stellen. Bisher kamen die günstigsten Angebote in der Regel von Schädlingsbekämpfungsfirmen, was für die armen ausgesetzten Tiere natürlich sehr zum Nachteil war. Im Laufe der kommenden Jahre wird uns die Bedeutung dieses Urteils bewusst werden.
Ja, eine Person kann die Geschichte verändern.
Viele Küsse voller Jubel, Fermín

3/07/2017

Django

Django ist ein sehr ängstlicher und nervöser Galgo, der schon mehr als ein Jahr im Tierheim verbracht hat. Im Auslauf war es fast unmöglich, ihn zu berühren, weil er immer aus Angst weggelaufen ist.
Plötzlich verlor er viel Gewicht und Tests bestätigten, dass er sowohl Leishmania als auch Filaria positiv ist.
Django hat viel Zeit in Behandlung in der Krankenstation verbracht, wo er sich durch die ruhige Lage sicher und gelassen fühlte. Django wedelte nun zum ersten Mal mit dem Schwanz, seit er ankam, wenn er nach draußen zum spazieren geht und wenn er seine besonderen Mahlzeiten bekommt. Er hat gelernt, den Leuten zu vertrauen, die sich um ihn kümmern, und wir sehen, dass Django den Willen hat, mehr Vertrauen zu schenken und wieder glücklich zu sein.
Django hat noch einen langen Weg zu gehen, bevor er sich sicher fühlen und das Leben ohne Ängste gegenüber den Menschen genießen kann, seine Gesundheit verbessert sich und er hat nun die Behandlung für Filaria abgeschlossen, die Leishmania-Behandlung ist im Gange.
Wir möchten eine ganz besondere und erfahrene Familie für Django finden, in einer ruhigen und friedlichen Wohnumgebung, in der Django sich weiter von seiner Krankheit erholen kann und wo er sich sicher und glücklich fühlen und das Leben leben kann, wie er es verdient hat.

Video: https://youtu.be/prHbONDIMgs


3/02/2017

FANTASTISCHE NACHRICHTEN, DIE DAS SCHICKSAL VON TAUSENDEN VON HUNDEN VERÄNDERN KÖNNTEN!!


Der oberste Gerichtshof der Region Kastillien-Léon teilt mit, dass bei der offiziellen Entscheidung, wer verlassene Tiere unterbringen darf, ab jetzt das WOHLERGEHEN der Tiere mit berücksichtigt werden muss und nicht nur finanzielle Aspekte zählen. Auf diese Weise gibt das oberste Gericht der Region der Tierschutzorganisation "El Hocico" recht, die vor zwei Jahren in der Provinz Salamanca gegen die Auswahlkriterien bei der Rettung und Aufnahme von heimatlosen Tiere Beschwerde eingereicht  hatte. Bis dato zählte  immer nur,  wer die niedrigsten Kosten und die kürzeste Aufenthaltsdauer für ein Tier vorweisen konnte. Es wurde dabei gänzlich übersehen, dass auch die "No-kill-policy" und die artgerechten Unterbringungsbedingungen in einem Tierheim von großer Wichtigkeit sind und, dass ein Tier gechipt sein muss/sollte, bevor es adoptiert wird. Die einzigen Aspekte bei der Wettbewerbsregeln waren Kosteneffizienz und Zeit. Es wurde dabei völlig übersehen, dass HUNDE LEBENDE und FÜHLENDE WESEN sind.

Scooby hat eine ähnliche Klage eingereicht, die noch nicht durch ist. Aber wir warten darauf, dass auch in diesem Fall ähnlich entschieden  wird. Wir hoffen, dass durch das bereits ergangene Urteil von "El Hocico"  die Regierung stärker sensibilisiert ist in Sachen Tierschutz und Tierwohl in den Tierheimen. Denn es geht schließlich um das Leben und Retten vieler Tiere.

 
 


 

 

2/22/2017

Pepe ( ehemals Frutty)

Pepe  ist einer der Hunde, die 2016 nach  Deutschland  vermittelt werden konnten. Er zog am 30. November  in unser Hunderudel ein.
Es macht mich wütend und betroffen, dass Tierschützer immer wieder ins Fadenkreuz
spekulativer Anschuldigungen geraten (Scooby News vom Januar 2017)
Den Alltag in jedem TH zu stemmen ist schwer, aber in solch einem großen wie Scooby oft übermenschlich. Viele Jahre war ich als Freiwillige dort und habe die Veränderungen zum Wohle der Tiere, in größeren Zeitabstand immer wahrnehmen können.
Fermin und sein Team haben tolles für die Tiere vollbracht und ich glaube ihm und seinen Mitstreitern, wenn  da steht:" ...und wir würden das gleiche wieder tun, wenn es bedeutet, das Leben eines Hundes zu retten."
Ich weiß, dass auch 2017 wieder viele Hunde, die vorübergehend bei Scooby aufgenommen werden konnten, ein Zuhause finden werden.
Ältere Tiere, Tiere mit gesundheitlichen Problemen, Welpen, "Halbstarke" oder, oder....,
alle haben eine Chance verdient und warten auf ein freies Körbchen bei echten "Hundemenschen".
Es ist für mich immer wieder erstaunlich, wie schnell sich ein Hund auf veränderte Bedingungen einstellen kann. Natürlich mit liebevoller Unterstützung und mit der unterschiedlichen Zeit, die  jeder braucht. Aber es lohnt sich immer.
Pepe kannte kein Treppensteigen, kein Treppenhaus, keine Wohnung, nicht immer Menschen um sich herum oder Beinchen heben nur angeleint, wenn es nach draußen geht.
Heute, 3 Monate nach seinem Einzug haben das Hunderudel und ihre Menschen zum gemeinsamen Alltag gefunden.
Manche Dinge klappen sofort : die bequemste Schlafstelle finden, alles Fressbare in der Wohnung finden. Besonders wichtig erscheint es mir die Hunderudel-Strukturen zu akzeptieren. Diesen großen Vorteil bringen Hunde mit, die es lernen durften, in einem Rudel zu leben. Scooby ermöglicht mit der Rudelhaltung sozialisierte Hunde zu vermitteln.



Pepe und Chako (2014 von Scooby) - zwei Spanier im Schnee





Sitzplatzverteilung im Auto

Danke, an das Scooby-Team für meine beiden Spanier.
Heidi Schauerhammer